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Anthophyllit-Schiefer

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Anthophyllit-Schiefer

Foto: K. Sieber, www.makrogalerie.de

Irisierende Anthophyllit-Garben in einem Gestein mit rotbraunem, körnigem Epidot, farblosem Cordierit und viel Pyrit ist sicherlich eine exotische Mineralzusammensetzung. Es gibt nur wenige Gesteine, in denen das Amphibolmineral Anthophyllit besondere Lichtreflexe zeigt. Eines davon kommt in Grönland vor und ist als »Nuu(m)mit« bekannt. Meist ist Anthopyllit jedoch unscheinbar grau-braun und kann auch in einer feinfaserigen Variante als Anthophyllit-Asbest auftreten. Der als Schmuckstein angebotene Anthophyllit-Schiefer enthält jedoch Garben und Stängel, die deutlich größer sind als die von Asbestfasern und stellt deshalb kein Problem dar.

Elementanalysen mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) konnten zeigen, dass der Eisengehalt des Anthophyllits deutlich erhöht ist, weshalb das Mineral mineralogisch korrekt als "Ferro-Anthophyllit" zu bezeichnen wäre. Im Unterschied zum ähnlichen Amphibolmineral Arfvedsonit, enthält das Mineral jedoch kein Natrium.

Anthophyllit-Schiefer wird oft mit Astrophyllit-Syenit verwechselt. Bei genauem Hinsehen können beide Gesteine anhand ihres unterschiedlichen Farbschillers unterschieden werden. Anthophyllit-Schiefer irisiert in blau-metallischen Farben, wohingegen Astrophyllit-Syenit in braunen, goldglänzenden Farben glänzt.

 

Detaillierte Informationen zu diesem Gestein finden Sie in unserem Newsletter-Archiv.

 

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