neue Steinsorten
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Es verdankt seine Entstehung der Aktivität von Vulkanen, die in einem Kalksteingebiet in mehreren Schüben große Mengen von silikatreichen Aschelagen deponierten. Zwischen den zeitlich weit auseinander liegenden Eruptionen bildeten sich quarzreiche Sedimente, die allmählich verfestigt und umgebildet wurden. Fluorhaltige Gase führten zu einer Imprägnation der Ablagerungen mit Fluorit. In einer älteren Periode wurden vor allem Quarz, Quarzit, Jaspis, Achat und Flint entlang des Kontakts zum darunter liegenden Kalkstein gebildet. Mit dem Kalkstein assoziierte Manganerze, wurden mit eingebunden und zeigen sich braune bis schwarze, oft metallisch glänzende Adern im Gestein. In einer späteren Periode entstanden opalreiche Konkretionen (Opalith), die sich entweder in der noch weichen vulkanischen Asche oder zwischen dem alten Kalksteinhorizont und der weicher Asche bildeten. Diese bewegte Entstehungsgeschichte führte letztendlich zu dem interessant gemusterten Gestein, welches aus verschiedenen Quarzmodifikationen (Opalith, Jaspis, Achat, Flint), Fluorit und Manganerzen zusammengesetzt ist. "Fluorit Opal" im eigentlichen Sinne ist ein Opalith, der mit intensiv violettem Fluorit imprägniert ist. Bei diesen Qualitäten ist der Name "Fluorit-Opal" völlig richtig. Wegen seiner starken Sprödigkeit kann dieses Material jedoch nicht als Trommelstein verarbeitet werden. Stattdessen wird ein mit Fluorit imprägniertes Gemenge aus Jaspis und Feinquarz verarbeitet, das an den gleichen Fundorten vorkommt. Durch den hohen Gehalt an Jaspis ist das Material weniger brüchig und härter als Opalith und deshalb für Trommelsteine geeignet. Hier ist der Name "Fluorit-Opal" jedoch irreführend, weil der Hauptanteil der Steine weder aus Fluorit noch Opal besteht, sondern aus Jaspis. Undurchsichtige, beigefarbene Trommelsteine mit ganz wenigen oder gar fehlenden violetten Anteilen bestehen überwiegend aus Jaspis und sollten auch als Jaspis bezeichnet werden und nicht als (Fluorit-) Opal. |










Die Entstehung des Begriffs Dumar ist unbekannt. Ob der Name etwas mit dem span. Mar = Meer zu tun hat ist nicht überliefert. Als Herkunft wird "China" angegeben.
Offenbar fühlte sich der Erfinder des Handelsnamens ” Eclipse“ bei den gelben Linien und Kreisen in diesem (fast) schwarzen Gestein an eine Sonnenfinsternis (engl. eclipse = Verdunkelung) erinnert. Niemand weiß es bisher, denn es ist sehr wenig bekannt über dieses Gestein. Es scheint aus China zu kommen, jedoch gibt es bisher keine Angaben über den Fundort.
Der Name ”Black Galaxy“ für dieses schwarze Gestein mit goldglänzenden Bronzit-Einsprenglingen und bläulich schimmerndem Labradorit-Feldspäten hat sich zuerst im Steinmetzgewerbe etabliert.
Das bekannteste Vorkommen für die rosarote Zoisitvarietät Thulit liegt in Norwegen in der Gegend um Lom. Aus der gleichen Gegend kommt auch ein Piemontit-Quarz, der dem Thulit sehr ähnlich sieht und mit diesem leicht verwechselt werden kann.
In einigen Proben, ging der Thulitgehalt sogar gegen Null und es war fast nur noch Piemontit nachweisbar. In den Piemontit dominierten Proben war der Quarzgehalt oft so hoch, dass die Bezeichnung "Piemontit-Quarz" angebracht ist. Auffällig ist, dass mit zunehmendem Piemontitgehalt auch der Gehalt an Muskovitglimmer ansteigt, wodurch es zu einem deutlichen Aventurisieren ("Glitzereffekt") kommen kann. Diesem Effekt ist es wohl zuzuschreiben, dass Piemontit-Muskovit-Quarz hin und wieder auch als "roter Aventurin-Quarz" angeboten wird.