Asbesthaltige Mineralien - eine Gefahr für den Kunden?

Donnerstag, 08. Juli 2004

 

Im April 2004 hat das Gewerbeaufsichtsamt Regensburg Händler kontaktiert, die Mineralien im Sortiment haben, welche (zumindest dem Namen nach) zur Gruppe der Asbestmineralien gezählt werden. Um eine eventuelle Gefährdung von Verbrauchern auszuschließen, wurden Proben von Anthophyllit und Chrysotil-Quarz auf ihr Gefahrenpotential hin untersucht.

Das Landesamt für Arbeitsschutz ist bei den untersuchten Proben zu dem Ergebnis gekommen, (Zitat) "... dass es sich bei den Steinen um natürliche mineralische Rohstoffe handelt bei denen keine freien Asbestfasern vorhanden sind. Bei einer Bearbeitung der Steine z.B. Bohren, Schleifen ist davon auszugehen, dass Fasern freigesetzt werden und deshalb Arbeitsplatzmessungen durchgeführt werden sollten."

Da die Steine aber größtenteils im Ausland bearbeitet werden, hat das Gewerbeaufsichtsamt keine weiteren Schritte veranlasst. Für Händler und Kunden besteht also im Umgang mit den genannten Mineralien keine Gefahr. Eine besondere Kennzeichnung ist nicht erforderlich.

 

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

unsere Geschäftspartner:

Copyright © 2014 EPI-Institut. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla Business Templates by template joomla