SPECTRA - Shop
Slideshow Image 1
Slideshow Image 2
Slideshow Image 3
Slideshow Image 4
Slideshow Image 5
Slideshow Image 6
Slideshow Image 7
Slideshow Image 8
Slideshow Image 9
Slideshow Image 10
Start Informationen aus dem Labor

PostHeaderIcon Hemimorphit-Imitationen

Hemimorphit-Imitationen, oft mit Herkunftsangabe China, sind stark im Handel vertreten. Sie werden in den Farben blau oder blaugrün sowohl als Rohsteine als auch als Trommelsteine und Kettenstränge angeboten. Mit ein paar einfachen Tests, lassen sich echter Hemimorphit und seine Imitationen aus Calcit / Aragonit jedoch relativ leicht identifizieen.

Hemimorphit:

Echter Hemimorphit ist ein recht seltenes Mineral, das in der Oxidationszone sulfidischer Blei-Zink-Lagerstätten entsteht. Anhand seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften lässt sich Hemimorphit gut von seinen Imitationen unterscheiden.

Abb.1: natürlicher Hemimorphit kommt meist in krustigen Aggregaten vor

Photo: K. Sieber, Makrogalerie.de

chem. Zusammensetzung:
Hemimorphit ist ein wasserhaltiges basisches Zinksilikat mit der Formel Zn4[(OH)2/Si2O7] · H2O. Im Unterschied zu seinen häufigsten Imitationen aus der Calcit-Gruppe, reagiert er nicht mit Säuren. Beim betupfen mit 10%iger Salzsäure treten keine Gasbläschen auf.

Weiterlesen...

 

PostHeaderIcon Alexandrit-Imitationen

Alexandrit, eine Farbvarietät des Minerals Chysoberyll, wurde erstmals 1830 am Flüßchen Takowaya im südlichen Ural in Russland entdeckt. Fortan kamen die farbintensivsten Qualitäten dieses Edelsteins über 150 Jahre lang von dieser Fundstelle. Erst 1987 wurden neue, große Vorkommen in Hematita (Brasilien) entdeckt, die heute über 80% des Weltmarktes mit feinen Alexandriten versorgen. Wirtschaftlich weniger bedeutende Vorkommen liegen in Sri Lanka, Myanmar (Burma), Tasmanien und Simbabwe.

Die besondere Eigenschaft von Alexandrit ist seine Fähigkeit, die Farbe bei Kunstlicht zu ändern. Im Tageslicht erscheint er immer in grünen, bläulich grünen oder graugrünen Farben.

Weiterlesen...

 

PostHeaderIcon Schlangenhaut-Achat, Feuerachat und Feuerkarneol

Die Handels-Bezeichnung "Schlangenhaut-Achat" wird seit vielen Jahren für einen hellbeigen Chalcedon benutzt, der eine charakteristische Zeichnung von weißen Linien trägt (siehe Abb. rechts oben). 2005 tauchte dann plötzlich ganz ähnlich aussehendes Material in leuchtendem Orange auf, das von chinesischen Händlern zunächst als "Feuerachat" angeboten wurde. Diese Bezeichnung ist jedoch absolut falsch und irreführend.

Echter Feuerachat ist ein brauner, oft nierenförmig gewachsener Chalcedon,

Weiterlesen...

 

PostHeaderIcon Glasimitation alias "Erdbeerquarz"

Unter solch irreführenden  Bezeichnungen wie "Erdbeerquarz", "Karneol", "roter Chalcedon" oder  sogar "roter Obsidian" kursiert seit einiger Zeit ein rotes Glas im Handel, das sowohl als geschliffene Ware (z.B. als Kugelketten) als auch als Trommelsteine in den Verkauf kommt. Mit bloßem Auge hat das Material ein durchaus natürliches Erscheinungsbild. Erst bei genauerer Beobachtung mit der Lupe können zahlreiche runde Gasblasen erkannt werden, die im Glas eingeschlossen sind. Diese Gasblasen und zahlreiche rote Einschlüsse machen das Material durchscheinend bis fast undurchsichtig, sodass es durchaus für einen natürlichen Stein gehalten werden könnte.

Rotes Glas ist in der Natur gänzlich unbekannt. Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren ausführlichen Artikel: Obsidian - Naturprodukt contra Glasimitationen.

 

PostHeaderIcon "Bergkristall"-Klangschalen - Ein Fake aus der Welt der Esoterik

Klangschalen sind in der fernöstlichen Meditationspraxis weit verbreitet. Üblicherweise bestehen Sie aus Metalllegierungen, die durch geschickte Bearbeitung ein beachtlich breites Klangspektrum erzeugen können.

Kürzlich wurden dem Institut für Edelsteinprüfung (EPI) zwei ungewöhnliche Klangschalen zur gemmologischen Untersuchung vorgelegt. Der Importeur gab an, dass das Material nach einem aufwändigen Verfahren aus "gereinigtem Bergkristall" hergestellt wird. Da ähnliche Beschreibungen schon des Öfteren für synthetischen Quarz oder Quarzglas verwandt worden sind, wurden beide Schalen mit einer Röntgendiffraktionsanalyse (RDA) auf Bergkristall oder andere kristallisierte Produkte hin untersucht.

Weiterlesen...

 
Weitere Beiträge...

unsere Geschäftspartner: