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Das INSTITUT FÜR EDELSTEIN PRÜFUNG (EPI) ist ein Garant für die zuverlässige Bestimmung der Identität und des Behandlungszustandes von Edelsteinen und Schmucksteinen.
- Unter Informationen finden Sie Neuigkeiten zu neuen Behandlungsmethoden, Imitationen & Fälschungen, aktuellen Forschungsergebnissen zu Schmuck- und Edelsteinen und Wissenswertes über neue rechtliche Bestimmungen.
- Unter dem Stichwort Themen sind Informationen zu Schmucksteinen, Behandlungsmethoden und ihren Gefahrenspotentialen zusammengefasst.
- Wann und wo Sie uns auf Mineralienmessen persönlich antreffen können finden Sie unter Messeservice.
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- Unsere Aktivitäten und die neuesten Termine sind auf der Seite Termine gelistet.
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Das EPI-Team
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Namensuche
Handelsnamen und was sie bedeuten
Sie haben einen Mineral- oder Edelsteinnamen gehört, der Ihnen unbekannt ist?
Nutzen Sie unsere Namensuche unter über 3000 Mineralnamen, Synonymen und Handelsbezeichnungen, um Ihren Begriff zu finden.
"Hilutit" - ein Zirkon-Granat-Quarzit aus Sri Lanka
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Im Jahre 2004 kam ein rötliches Gestein auf den Markt, das unter dem Handelsnamen "Hilutit" (angeblich eine Verballhornung von "Hilft und tut gut") vermarktet wurde. Es stammt aus Sri Lanka, der genaue Fundort wurde jedoch geheim gehalten.
Eine Dünnschliffanalyse des EPI-Instituts ergab damals, dass es sich um ein quarzreiches Gestein (Quarzit) handelt, mit Einlagerungen von Granat und Zirkon.
Spätere Untersuchungen ergaben neben Quarz vor allem Goethit und Zirkon. Die gefundenen Abweichungen im Mineralstoffgehalt machten weiterführende Untersuchungen erforderlich, bei denen modernste Analyseverfahren wie z.B. die Ramanspektroskopie zum Einsatz kamen.
Das Ramanspektrum zeigte eine perfekte Quarzsignatur, die so intensiv war, dass die Signaturen der winzigen Einschlüsse komplett im Hintergrundrauschen untergingen.
"Afrikanischer Türkis" als Quarz-Diorit mit Chrysokoll identifiziert
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Ein fein verteiltes, pulveriges Mineral sorgt in diesem Gestein für eine blaugrüne Farbe. Da das Gestein bei mehreren Händlern als "Türkis" angeboten wurde, erschien es uns unerlässlich, den tatsächlichen Mineralbestand zu klären.
Analytische Untersuchungen
Anhand von röntgendiffraktometrischen Untersuchung konnten die Bestandteile Chlorit, Kaolinit, Muskovit (Illit), Quarz, Anorthit bzw. Albit und eventuell Epidot und ein Amphibol identifiziert werden. Diese Mineralzusammensetzung ist typisch für ein zersetztes granitisches Gestein, gibt aber noch keinen Aufschluss über die Identität des farbgebenden blaugrünen Minerals.
Eine Dünnschliffanalyse zeigte etliche Hinweise, dass es sich um ein zersetzten Quarz-Diorit handelt, in dem es vor allem entlang von Rissen und Spalten zur Bildung von Chrysokoll kam.
GKS-Richtlinien
Das Zertifizierungssystem GKS (Gemmologisch Kontrollierte Steinqualität) beruht auf den Nomenklatur- und Deklarationsregeln von RAL RG 560 und CIBJO (Blue Book). Darüber hinaus berücksichtigt es die aktuellen Artenschutzabkommen CITES und führt Deklarationsbestimmungen für giftige und gesundheitsschädliche Minerale und Edelsteine ein. Damit ist es das derzeit umfassenste System in Europa, zur Benennung von Mineralien und Edelsteinen und zur Deklaration von künstlichen Eigenschaftsveränderungen an ebendiesen.
Inhalt der Richtlinien:
Zertifizierbar sind nur natürliche Edelsteine, Mineralien, und Gesteine, sowie natürliche mineralische Produkte. Künstliche Produkte (z.B. Glas) und Synthesen fallen nicht unter die GKS-Bestimmungen und sind nicht zertifizierbar.
Mineralien und Edelsteine sind mit der korrekten mineralogischen Bezeichnung anzusprechen.
Gebräuchliche Handelsnamen (z.B. "Dalmatinerstein") sind zugelassen, wenn der mineralogische Name beigefügt ist (z.B. "Dalmatinerstein, Aplit").
Fundortangaben müssen, wenn vorhanden, der Wahrheit entsprechen.
Mineralienwelt, Idar-Oberstein
Auf unserer neuesten Messe betreuen wir vom 25. - 26. Mai 2013 den Bestimmungsstand für alle geschliffenen Steine. Besucher können auch von zu Hause Schmuckstücke oder geschliffene Steine mitbringen. Eine Wertermittlung ist im Rahmen der Messe jedoch nicht möglich.

